Das Gesch�tzfeuer donnerte monoton, w�hrend Zug B die Strasse hinunter vorr�ckte. Links und rechts der Strasse lagen zerst�rte H�user und eine ausgedehnte Kraterlandschaft. Die Soldaten beachteten diese Landschaft aber nicht, genauso wenig wie die blutigen �berreste der vielen Soldaten, die hier in den Wochen und Monaten vorher starben. Sie starben nur, um diese Tr�mmer von den sogenannten Verr�tern zu befreien. F�r die Soldaten waren es nur irgendwelche Feinde, aber es machte keinen Unterschied mehr. Sie waren durch das st�ndige k�mpfen und die Verluste abgeh�rtet und gegen jede Art von seelischem Schmerz immun. Ihre Gedanken waren in weit entfernten Regionen, meist wohl daheim auf Desedna bei ihren Familien und Freunden, die sie wohl nie wieder sehen w�rden. Jedem war bewusst das er wahrscheinlich hier sterben w�rde sie hatten alle viele Kameraden, Freunde ja sogar Familienmitglieder sterben sehen. Der Krieg schien nicht enden zu wollen. Es begann alles vor acht Jahren auf Desedna.
Bewerbung
Es war fr�her Morgen auf Desedna, einer Welt im �stlichen Spiralarm und Johannes war schon seit Stunden wach. Er sa� im Flur und war in heller Aufregung. Heute w�rde es passieren er w�rde sich melden, heute an seinem 16 Geburtstag. Auf diesen Tag hatte er seitdem er sechs war gewartet. Nach dem imperialen Gesetzen durfte man sich erst mit 16 zur Armee melden. Auf Desedna, seiner Heimatwelt, war es �blich das sich ein Sohn der Familie zur Armee meldete, um der Familie so Ehre zu bringen. Johannes war der einzige Sohn seiner Eltern so stand von vornherein fest das er zur Armee gehen w�rde. Dieses Vorhaben wurde dadurch gef�rdert, dass er im Waffenunterricht und im Scharfschie�en in der Schule der Beste war. Seine Eltern hatten sein Talent gef�rdert und er hatte eine Empfehlung der Schule, die ihn f�r einen Scharfsch�tzenposten in der Armee vorsah, erhalten. Er sa� nun seit einer Stunde im Flur, er war vollst�ndig angezogen und hatte sich seine gesamten Orden, die er bei den Schie�wettbewerben gewonnen hatte, angeh�ngt. Er wollte schlie�lich die Sergeanten, die ihn mustern w�rden, beeindrucken. Er wartete geduldig darauf, dass seine Eltern aufstehen w�rden.
Er hatte geh�rt das Disziplin auch etwas mit Warten zu tun hatte, also hatte er beschlossen dass er ganz ruhig warten w�rde um sich auf den Tag vorzubereiten. Das Wettbewerbsgewehr, dass sein Onkel ihm geschenkt hatte stand ordnungsgem�� an der Wand neben ihn. Johannes Gedanken wanderten zu seinen Freunden die sich auch melden w�rden, waren sie auch so aufgeregt oder nicht, w�rden alle genommen werden oder waren einige seiner Freunde nicht gut genug?
Er wusste das sich bis auf drei alle seine Freunde melden w�rden. Bei Kurt hatte er Bedenken. Kurt war der Sohn eines Versorgungsoffiziers der imperialen Flotte, so dass es bei seiner Familie immer sehr viel zu Essen gab und das sah man Kurt auch an. Er war rundlich und nicht besonders sportlich, aber er wollte wie sein Vater zur Armee um f�r den Imperator und die Menschheit zu k�mpfen. Johannes dachte sich das Kurt seine Gegner am besten Plattrollen w�rde, so machte er es n�mlich wenn er mit jemanden Streit hatte. Er sprang den Jemanden mit seinem vollen Gewicht an, warf ihn zu Boden und blieb so lange auf dem armen Wurm sitzen bis er aufgab. Wenn es nach Johannes ginge w�rden seine Freunde alle genommen werden und mit ihm gemeinsam dienen. Sie hatten alle immer gerne gespielt wie sie fremde Welt f�r die Menschheit eroberten und blutr�nstige Monster t�teten. Sie w�rden auf jeden Fall viel vom Universum sehen und das war es schon wert.
Da! Hatte er nicht gerade seinen Vater geh�rt? Steht er auf? Oh, bitte ich halt es nicht mehr aus, dachte sich Johannes, doch er hatte sich geirrt sein Vater hatte sich nur umgedreht. Also musste er weiter warten. Er beschloss dar�ber nachzudenken welcher seiner Freunde wohl was werden w�rde. Es stand f�r ihn fest das sie alle Elitek�mpfer werden w�rden wahrscheinlich sogar Space Mariens. Immer hin waren sie ja die besten. Er w�rde nat�rlich Captain und die anderen seine Untergebenen. Sie w�rden f�r den Imperator k�mpfen und w�rden Helden werden. Er stellte sich vor, wie seine Geschichten genauso erz�hlt werden w�rden wie die Geschichten von denen er geh�rt hatte. Er wusste zwar, dass er nie den Primarchen der Space Marines geschweige den dem Imperator gleichwertig sein w�rde, doch er w�rde es versuchen. Er hatte Ger�chte geh�rt, dass man bei der Aufnahme zur Armee von Space Marines gesichtet werden w�rde, die nach neuen Marines suchten. Er w�nschte sich von ihnen Aufgenommen zu werden. Er hatte zwar noch nie einen Space Marine gesehen, doch er war sich sicher sie auf Anhieb erkennen zu k�nnen. Sie mussten Giganten sein und das absolute Ideal des Imperators verk�rpern. Es hie� das jeder einzelne ein entfernter Enkel des Imperators w�re. In ihren Venen floss das Blut des Imperators. Das war f�r Johannes unvorstellbar.
W�hrend er weiter dar�ber nachdacht h�rte er pl�tzlich wie seine Eltern aufstanden und dieses mal wirklich. Sein Vater hatte sich extra freigenommen um ihn heute zur Meldestelle begleiten zu k�nnen. Er war Vorarbeiter in einer R�stungsfabrik, die Panzer f�r die imperiale Armee produzierte.
Einmal hatte er seinen Sohn mitgenommen, um ihm die Fabrik zu zeigen. Es war ein gro�er schwarzer Block gewesen und innen hatten Sie gestanden. Hunderte von Panzern. Man konnte das Ende der riesigen Halle nicht sehen. �berall liefen Leute herum und gingen ihrer Arbeit nach. Es war fantastisch gewesen zu wissen dass diese schweren Panzer sp�ter �berall im Universum k�mpfen w�rden. Sein Vater arbeite in der Turmmontur f�r die Leman Russ. Es war spannend f�r Johannes zuzusehen wie die Panzer aus vielen Teilen zusammengesetzt wurden auch wenn er nicht alles sehen durfte. Man musste ja die Geheimnisse der Menschheit vor Spionen sch�tzen, doch er konnte sich vorstellen wie die Panzer langsam wuchsen und am Ende durch die Adepten des Adeptus Mechanicus zum Leben erweckt wurden. Irgendwann w�rde er mit solch einem Unget�m des Krieges fahren, hatte er sich damals gedacht und heute w�rde er den erste Schritt in dieser Richtung tun.
Wenn seine Eltern sich nur beeilen w�rden, aber sie taten ihm nicht den Gefallen. Sie machten keine Bewegung schneller als sonst und es kam ihm sogar so vor, als w�rde alles noch langsamer ablaufen. Nach dem Fr�hst�ck musste er auch noch seine Geschenke auspacken. Die Handlung, �ber die er sich sonst an jedem Geburtstag am meisten gefreut hatte, bereitete ihm heute keine Freude es war nur ein Hindernis was ihn Zeit kostete. Wo er doch nur zur Meldestelle wollte? Trotzdem wusste er, dass seine Eltern bewusst war, dass sie ihn langsam verlieren w�rde. Er w�rde weit weg sein und nur selten vielleicht nie nach Hause k�nnen. Sie wussten aber auch, dass sie ihn nicht aufhalten konnten und sie waren ja auch Stolz auf ihn. Sie hatten sich auch n�tzliche Geschenke f�r Johannes ausgedacht, ein neues Kampfmesser mit einer feinen Gravur, dass er bei der Armee nutzen konnte und eine Datendisc, auf der seine liebsten zehn B�cher gespeichert waren. Er wusste, dass sie ein ganzes Monatsgehalt seines Vaters ausgegeben hatten was ihn sehr ber�hrte und bedankte sich bei seinem Vater w�hrend er seiner Mutter einen dicken Kuss auf die Wange dr�ckte. Sie liebten ihn wirklich sehr, aber er wollte zur Armee und er wollte so schnell wie m�glich zum Meldeb�ro. Denn wenn er heute nicht dran kam musste er wieder ein halbes Jahr warten, bis man wieder jemanden aus seiner Stadt nehmen w�rde und das w�rde er nicht ertragen.
Also dr�ngte er seinen Vater dazu endlich aufzubrechen er hatte ja schon lange genug gewartet. Sein Vater erkl�rte sich bereit jetzt aufzubrechen, auch wenn er jede Minute mit seinem Sohn genie�en wollte, wusste er dass sein Sohn es sehr eilig haben w�rde. So w�rde er also nur in der Transportr�hre Zeit haben mit seinem Sohn als Zivilist zu reden. Johannes w�rde zwar erst in einer Woche von Zuhause zur Ausbildung aufbrechen. Doch heute Abend w�re er trotzdem schon Soldat. Zwar ohne Uniform und Dienstgrad aber er w�re Soldat und f�r seinen Vater w�re es nicht das selbe dann mit seinem Sohn zu reden.
Sie machten sich also auf den Weg zur n�chsten Transportstation. Es waren nur wenige hundert Meter durch die halbdunklen G�nge der Metropole. Um diese Uhrzeit waren �blicherweise nur wenige Menschen unterwegs, daher waren auch nicht alle Lichter an, dass erzeugte ein leichtes Zwielicht. Trotz des geringen Lichtens hatten Vater und Sohn kein Problem ihren Weg zu finden sie liefen ihn fast t�glich und kannten ihn auswendig. Als sie die Transportstation ereichten, waren sie �berrascht. Hier war es f�r diese Zeit voll, �berall sa�en und standen Jungs in Johannes Alter mit ihren V�tern. Sie hatten beide nicht gedacht das sich so viele melden wollten, aber es schien so zu sein. Der Vorteil war das man wegen der vielen Menschen hier das Licht voll eingeschaltet hatte. Johannes hatte es hier noch nie so sauber gesehen. Die Beamten des Abschnitts schienen zeigen zu wollen, dass die zuk�nftigen Soldaten sich an ihre Vergangenheit erinnern sollten und sie in guter Erinnerung behalten sollten. Man hatte sogar veranlasst dass Getr�nke ausgegeben wurden. Dann kam die erste Transportkapsel. Es war f�r Johannes und seinen Vater unm�glich in die erste zu kommen, doch die Kapseln kamen jetzt im Sekundentakt. Hier und da sah Johannes bekannte Gesichter, Freunde von ihm, Schulkameraden oder nur Nachbarn. Sie alle wollten zur Meldestelle. Pl�tzlich standen Johannes und sein Vater vor einer Kapsel und wurden von den Nachfolgenden nur so hineingedr�ckt. Sie suchten sich schnell zwei Sitzpl�tze und setzten sich. Dann wurde die Kapsel in die Abschu�vorrichtung geladen und sie wurden mit vierfacher Schallgeschwindigkeit durch eine Vakuumr�hre Richtung Meldestelle geschossen. Im innern sp�rte Johannes durch die Polsterung zwar den Abschuss nicht, aber er wu�te, dass er es bald geschafft hatte er war auf dem Weg Soldat zu werden und er w�rde angenommen werden.
Johannes Vater wollte zwar ein Gespr�ch mit Johannes f�hren doch er musste feststellen, dass er nicht wusste wie er anfangen sollte. Ihm fiel erst jetzt, wo er seinen Sohn verlieren w�rde auf, dass er fast nichts �ber ihn wusste. Es gab so viel was er ihm noch sagen wollte und in der n�chsten Woche w�rde er ihn kaum sehen, da es �blich war seine letzte freie Woche mit Feiern ohne Ende zu verbringen. Johannes w�re kaum zuhause nur um zu Essen und zu schlafen, trotzdem hoffte sein Vater, dass er ihn noch einmal erwischen w�rde um mit ihm in Ruhe zu reden. Doch er w�rde diesen Augenblick nutzen genau wie alle anderen die er in der n�chsten Zeit bekommen w�rde. Aber damit wusste er immer noch nicht wie er anfangen sollte. Johannes schien vollkommen in Gedanken versunken zu sein, trotzdem, er w�rde mit ihm reden. Vielleicht �ber die Armee. Also fing er an.
"Johannes, mein Sohn lass uns reden. Ich wei�, wir haben bisher nicht viel miteinander geredet und ich war sicher nicht der beste Vater," mein Gott klang das kitschig, "aber ich m�chte jetzt mit dir reden." "Ok Dad, was gibt es denn? Ich h�re dir gerne zu wenn es dich gl�cklich macht." "Ja, also, ich wei� nicht wo ich anfangen soll. Naja was zum Beispiel stellst du dir vor wird bei der Armee mit dir geschehen." "Dad, dass klingt so als wolltest du nicht, dass ich zur Armee gehe. Ich will doch nur dort hin, weil ich das Universum sehen will und Abenteuer erleben will. Was kann mir das Leben hier schon bringen. Ich lerne einen Beruf, �be ihn im Namen des Imperator aus und werde irgendwann eine Frau finden, Alt werde und Kinder haben. Tut mir leid Dad, ich wei� dass das dein Leben ist und du bist auch damit gl�cklich, aber ich will mehr. Ich kann damit nicht zufrieden sein." "Johannes ich will dich von nichts abhalten und es ist Ok wenn du ein anderes Leben, als dein Vater w�hlst. Aber ich wollte ja auch nur wissen, ach egal lass uns nicht �ber solche Kleinigkeiten streiten. Wie sieht es eigentlich mit M�dchen aus? Hast du eine Freundin oder wenigstens ein M�dchen dessen Bild dich in dunklen Stunden begleitet?" "Nein Dad, es gibt kein M�dchen und ich will auch keins. Ich bin allein und damit gl�cklich. Aber mach dir keine Sorgen. Ich werd in den dunkeln Stunden schon nicht vereinsamen." "Nun gut. Aber ich kann dir sagen, dass es sicher leichter ist wenn man ein M�dchen hat an das man denkt wenn man in den Gr�ben liegt. Ich war zwar nie bei der Armee aber ich kann es mir so vorstellen." "Richtig Dad du warst nie bei der Armee und bist auch nicht der Mensch daf�r. Ein Soldat liebt sein Gewehr und wird von seinen Kameraden moralisch unterst�tzt. Aber du brauchst das nicht verstehen, dass ist nicht deine Welt und wird es nie sei. Mach dir nichts draus." In dem Moment hielt auch schon die Kapsel. Der Weg war f�r eine Transportkapsel wirklich nicht weit. Sie stiegen also aus und fanden sich auf den Stufen eines gigantischen Geb�udes wieder.
Dies war die Meldestelle Ein gro�es kathedralenartiges Geb�ude mit vielen Tausenden Fenstern die im Licht der aufgehenden Sonne gl�nzten. Dort in den luftigen H�hen waren wohl unendlich viele Statuen von Helden vergangener Zeiten. Sie blieben einen Moment stehen um das Bild zu fassen. Es war gigantisch, das Geb�ude musste wohl vier tausend Meter hoch sein wenn nicht mehr. Doch sie konnten nicht lange stehen bleiben, denn die Ordnungskr�fte die hier �berall zu sehen waren, versuchten platz f�r die Nachkommenden zu schaffen. So gingen sie also weiter gemeinsam mit Hunderten die vom ganzen Planeten kamen um sich hier mustern zu lassen. Sie schritten auf ein gro�es Tor zu das weit ge�ffnet, von zwei Statuen flankiert, vor ihnen lag. Die Statuen Stellten zwei der gro�en Primarchen dar es waren Roboute Guillaume von den Ultramariens und Sanguinius von den Blood Angels. Diese m�chtigen Gestalten hielten den imperialen Adler �ber das Tor, um zu zeigen dass jeder das Imperium st�tzen sollte. Die Z�ge dieser beiden waren schon in den Statuen so edel und erhaben, dass man sie nur anschauen brauchte um sich erhaben zu f�hlen. Sie trugen beide ihre m�chtigen Servor�stungen und hinter Sanguinius entfalteten sich seine m�chtigen engelsgleichen Schwingen, w�hrend Guillaume ein gro�es Schwert auf dem R�cken trug. Die Augen sahen so lebendig auf jeden herab der durch das Tor schritt das es schon erschreckend war.
Als sie durch das Tor waren standen sie in einer riesigen Halle in der es laut herging, aber auch hier blieb ihnen kaum Zeit die Deckengem�lde oder Statuen anzusehen und zu bewundern, weil sie von den Ordnungskr�ften gleich weiter sortiert wurden. Sie hatten dich an Tischen anzustellen wo sie nach ihrem Anliegen und ihrem Wohnort gefragt wurden. Durch die Wohnortsangabe erhielten sie eine Nummer und diese zeigte ihnen dann wo sie hinzugehen hatten, um sich mustern zu lassen. Johannes hatte schon seit einer halben Stunde au�er seinem Vater kein bekanntes Gesicht gesehen. Die Gr��e dieses Geb�udes und die Ordnung die hier herrschte erschreckte ihn. Jeder au�er ihm schien zu wissen wo er hin musste. Er konnte nur seinem Vater folgen der genau so zielsicher wie alle anderen war. �berall sah er M�nner in Uniformen die hin und her eilten. Er konnte nicht sagen wer welchen Dienstgrad hatte, er konnte nur raten, dass diejenigen die liefen und Akten trugen niedere Dienstgrade waren. W�hrend die M�nner mit den vielen Orden die in Ruhe ihren Zielen zustrebten und sich dabei unterhielten wohl h�here Dienstgrade waren. Am Ende der Halle sah er auch eine gr��ere Einheit der Desednischen Grenadier. Sie standen in voller Paradeuniform vor einem Mann, der scheinbar Orden verteilte. Dies schienen heimgekehrte Veteranen zu sein die f�r ihre Taten auf dem Schlachtfeld nun Orden erhielten. Er stellte sich vor wie es w�re nun dort zu stehen und auch Orden zu erhalten. Es musste traumhaft sein, aber er konnte keinen der Sturmtruppen auch nur l�cheln sehen, aber das lag sicher an der gro�en Entfernung die er zu ihnen hatte. Sie waren sicher die stolzesten M�nner die er bisher gesehen hatte. Sein Vater ging nun mit ihm zu einem Lift der sie in ihr Stockwerk bringen w�rde. Johannes warf noch einen letzten Blick auf das hektische Treibe in der Halle und auf die Grenadiere die nun in perfekter Formation abmarschierten, W�hrend der Offizier, der die Orden verteilt hatte sich mit seinem Stab in Richtung eines Liftes zur�ckzog. Dann schloss sich auch schon die T�r des Liftes und es ging aufw�rts.
Der Lift war so voll das man sich kaum bewegen konnte. Johannes wurde gegen einen gro�en Grenadier gedr�ckt der mit drei Kameraden auch nach oben fuhr. Johannes schaute sich die Uniform des Grenadiers genau an und dachte sich das er in einer Woche auch diese Uniform tragen w�rde. Pl�tzlich ging die T�r wieder auf und Johannes und sein Vater gingen hinaus. Sie kamen in einen Raum der l�ngst nicht so voll war wie die Eingangshalle. Es war die Meldestelle f�r ihren Musterungsbezirk und da sah Johannes auch schon einige bekannte Gesichter. Aber es schienen nur Erwachsene, die sich sicher nicht melden wollten, zu sein. Die M�nner sa�en wartend herum und unterhielten sich leise, w�hrend ab und zu Aktenboten vorbei eilten oder Beamte ihren Pflichten nachgingen. Johannes ging mit seinem Vater zu einem Tisch, an dem ein Beamter mit einer Liste sa� und der scheinbar auf sie wartete.
"Hey, willst du dich mustern lassen Junge? Dann komm hier r�ber," sagte der Beamte. Johannes wollte gerade antworten, als sein Vater ihm zuvor kam: "Ja er will sich mustern lassen. Wo muss er hin?" "Immer mit der Ruhe zun�chst einmal Name und Wohnort." Diesmal wollte Johannes selber antworten: "Johannes Stoner, ich wohne in Decuma Sektor 4/32 und will mich melden." Der Beamte notierte alles in seiner Liste. "Gut dann geh mal rein! Drinnen wartest du dann bis man dich aufruft und dann gehst du zu dem Offizier, der dich aufgerufen hat. Hast du das verstanden?" "Ja, hab ich. Aber was ist mit meinem Vater, kann er mit?" "Nein, er kann aber hier warten wenn er will. Getr�nke gibt es dahinten um die Ecke." Seinen Vater schien es nicht zu st�ren hier warten zu m�ssen. Er hatte wohl auch schon einige seiner Freunde gesehen und wenn es seinen Vater nicht st�rte zu warten, w�rde Johannes allein reingehen.
Also betrat er denn kleinen Warteraum und wurde sofort von allen Seiten begutachtet. Er h�rte auch gleich die Stimmen mehrerer seiner Freunde die sich alle in eine Ecke gesetzt hatten. Er ging zu ihnen und setzte sich auf einen der freien St�hle. Sie waren zu f�nft, er selbst, Kurt, Marius, der Sohn eines Arbeiters in der selben Fabrik wie Johannes Vater, Martin, ebenfalls Sohn eines Arbeiters, aber sein Vater arbeitete in einer anderen Fabrik und zuletzt John, der Sohn eines kleinen Kaufmanns. John war so was wie der selbsternannte Verf�hrer aller M�dchen und hatte schon so viele Freundinnen wie Johannes Orden. Die vier anderen waren noch in ein Gespr�ch vertieft, als Johannes sich zu ihnen setzte. "Sicher bin ich nicht der beste Sch�tze, aber im Nahkampf bin ich immer noch besser als ihr alle zusammen," t�nte gerade John und wirklich war er gr��er als alle anderen und hatte auch schon einige Narben von Schl�gereien, die er teilweise selbst angezettelt hatte. So wie es aussah, stritt er sich gerade mit Marius, der ihn unter seinen langen schwarzen Haaren angrinste und zu einer Erwiderung ansetzte, als ein Offizier den Raum durch eine weitere T�r betrat und es sofort leise wurde.
"Josh Hansen!" Am anderen Ende des Raums stand ein wahrer Riese auf. Der Junge musste genau so alt sein wie sie, aber er war wenigstens zwei Meter gro� und hatte eine lange ungez�hmte braune M�hne. "Man! Mit dem kannst du es nicht aufnehmen John. Der kommt wahrscheinlich direkt aus dem Dschungel und w�rde dich mit einer Hand zerquetschen. Schau dir nur seine Oberarme an," meinte Marius, doch John schaute ihn nur ver�chtlich an: "Ja und? Dich w�rde er auch zerquetschen und wahrscheinlich ist er strohdoof." Der Offizier verschwand mit dem Riesen, den er Josh genannt hatte hinter der T�r. "Man, hinter so was kann man sich echt verstecken wenn es hart auf hart kommt," meinte Kurt "Schon, aber wie will der sich den tarnen, wenn er in die Schlacht zieht?" kam es wieder von John, der sich wohl in seiner eigenen St�rke und Gr��e angegriffen f�hlte.
"Tja, der wird wohl den n�chsten Baum ausrei�en und sich dahinter verstecken," meinte Marius und grinste die vier anderen an. Er war der Spa�vogel unter den f�nf und kassierte f�r seine Scherze in der Klasse �fter Schl�ge. Aber das hielt ihn nicht davon ab weiterzumachen. "Was meint ihr, kommen wir mit dem in die selbe Einheit? Ich mein wir k�nnen das ja nicht beeinflussen, oder?" "Nee, ich glaub nicht aber der wird dich schon nicht fressen. Du schmeckst doch niemanden." "Ihr habt auch keine Ahnung oder wir kommen hier alle in die selbe Einheit und du kannst nichts machen was das �ndern w�rde. Au�erdem m�sst ihr erst mal genommen werden," kam es von einem st�mmigen Jungen der allein dicht neben der kleinen Gruppe sa�. Er schien aus einer Gang zu stammen den er war �ber und �ber mit T�towierungen versehen. "Ach? Und wer bist du Schlaumeier, wenn ich fragen darf?"
John war nun richtig in Fahrt, jetzt griff ihn doch tats�chlich schon so ein d�mlicher Ganger an. "Ich bin Sinko und ihr k�nnt mir glauben, ich wollte schon immer zum Armee und hab mich deshalb �berall rumgetrieben, wo Soldaten zu finden waren. Manchmal kann man so einiges aufschnappen und einer hat mir erz�hlt dass seine gesamte Einheit aus dem selben Einzugsbereich kam." "Aha und du.." "John halt doch die Klappe! Er hat wahrscheinlich Recht und du solltest es hier nicht auf Streit anlegen. Ich hei�e �brigens Johannes, das ist Kurt, das Martin und Marius. Unser kleines Agressionsb�ndel hier ist John. Er ist ein wenig aufbrausend aber sonst ein echter Kumpel. Ich freue mich dich kennen zulernen." Auch der Rest der kleinen Gruppe begr��te den Neuen. Nur John wollte sich nicht freundlich geben. Er stand auf, um etwas trinken zu gehen. Der Getr�nkestand war am anderen Ende des Raums, so dass er weit weg von dem Neuen sein w�rde und sich dort abk�hlen konnte.
Sinko erz�hlte den anderen nach einigem Dr�ngen von seinem Leben und allem was er so �ber die Armee wusste. Die Jungs waren alle sehr interessiert und bombardierten ihn mit Fragen. Langsam fanden sie heraus das er wirklich lange in einer Gang gewesen war und mit ihnen gemeinsam ihre Nachbarschaft terrorisiert hatte, aber dass er dann in ein Waisenhaus gekommen war, als ihn die Arbites nach einem Raub�berfall gestellt hatten. Er war keineswegs dumm und nutzte so die Chance im Waisenhaus Wissen anzuh�ufen. Er begann auch damit sich f�r die Armee zu interessieren da nahe seinem Waisenhaus ein Ausbildungslager lag. Er fand heraus in welchen Kneipen sich die Soldaten herumtrieben und wo sie sich sonst noch aufhielten. Dort verbrachte er dann jede frei Minute, die er nicht in der Schule oder beim Putzdienst verbringen musste. So fand er vieles Interessantes raus, z.B. dass sie in die selbe Einheit kommen w�rden, dass sie eine harte Ausbildung durchwandern w�rden, wobei er sogar Details der Ausbildung kannte und dass sie ihre Uniformen erst am Ende der einj�hrigen Ausbildung erhalten w�rden. Der Teil mit den Uniformen erschreckte die Jungs sie hatten gehofft sofort mit ihren Uniformen angeben zu k�nnen, so w�rden sie erst eine h�ssliche graue Kadettenuniform tragen. Irgendwann in der Erz�hlung kam auch John wieder dazu. Er hatte sich beruhigt und hatte entschieden, dass er die Geschichte des Neuen doch wissen wollte.
So sa�en sie also beisammen und erz�hlten. W�hrend der gesamten Zeit herrschte ein reges Kommen und Gehen. Neue Jungen kamen herein, andere wurden von den Offizieren, die alle paar Minuten hereinkamen, aufgerufen und gingen mit ihnen. Irgendwann wurde auch Kurt gerufen. Er war als erstes hier gewesen und wurde also auch als erstes aufgerufen. Er ging schnell zum Offizier ohne seinen Freunden noch etwas zu sagen. Einer nach dem Anderen wurde aus der Gruppe zur Musterung gerufen, bis Johannes allein auf seinem Stuhl sa� und sich umsah. Es schienen noch genau so viele Jungen im Raum zu sein, doch er wusste das nicht alle heute gemustert werden w�rden. Aber er hoffte das zumindest er noch gemustert werden w�rde.
Er sa� wohl eine halbe Stunde allein da und betrachtete die anderen Jungs. Es war ein bunter Schnitt durch die Gesellschaft. Er sah einige schicke Jungen in Anz�gen die hier wirklich fehl am Platz waren, einige andere waren eindeutig aus einer Stra�engang, was man an der Gangerkleidung erkannte. Es waren wirklich alle Jungen im endsprechenden Alter da. Man w�rde sie doch nicht alle nehmen k�nnen oder? Johannes wusste es nicht.
Pl�tzlich schreckte er aus seinen Gedanken hoch weil er seinen Namen h�rte. Ein Offizier der in der T�r stand schien leicht erregt zu sein "Verdammt hier muss doch jemand Johannes Stoner hei�en. Ich hab ihn doch auf meiner Liste." Johannes sprang auf und eilte zu dem Offizier. "Ich bin Johannes Stoner, entschuldigen sie das ich nicht reagiert habe." Er h�rte einige Jungs im Raum kichern, zu lachen traute sich aber keiner und hoffte nur das er keinen zu schlechten Eindruck gemacht hatte.
"Ist schon Ok, dann komm mal mit!" Der Sergeant und Johannes gingen einen langen und leeren Flur hinab, der an den Seiten viele T�ren aufwies. Die sechste T�r schien die Richtige zu sein, denn der Sergeant �ffnete sie und betrat das dahinter liegende B�ro. Diese B�ro war �rmlich eingerichtet ein Schreibtisch hinter den sich der Sergeant setzte mit einem Stuhl davor und an der Wand hing ein Heiligen Bild. Johannes erkannte den Heiligen nicht aber er sah das es ein Space Marine der Ultramarines war. Johannes folgte dem Sergeant auf dem Fu�e und setzte sich auf den leeren Stuhl dem Sergeant gegen�ber.
"Gut," begann der Offizier, "ich habe hier deine Bewerbungsunterlagen. Ich muss zugeben dein K�nnen an der Waffe scheint ja schon hervorragend zu sein, aber bilde dir darauf nichts ein! Wir haben Tausende hier die das auch k�nnen. Als erste m�chte ich dir eine Frage stellen. Wer ist deiner Meinung der Imperator?"
Johannes dachte nach war es eine Fangfrage oder..... Ach egal, er musste ehrlich sein also antwortete er. "Er ist der Herrscher der Menschheit ein Gott und m�chtiger als alle anderen." Er stockte. "Glaube ich." "Mach dir keine Sorgen, ich k�nnte genauso wie die meisten anderen die Frage auch nicht besser beantworten. Ich w�rde auch gerne noch wissen, warum du zu uns willst?" Die Frage war auch nicht leichter. Warum wollte er zur Armee? Weil alle das wollten. "Ich will Abenteuer erleben und die Galaxie sehen," antwortete er leichtfertig und als er genauer nachdachte, "und weil ich dem Imperator dienen will." "Du h�ttest dir das mit dem Imperator sparen k�nnen. Mir pers�nlich sind ehrliche Leute lieber als Fanatiker. Ok, dass waren eigentlich die einzigen Fragen die ich dir stellen wollte, aber du bist noch nicht fertig. Wir gehen jetzt in einen anderen Raum dort wirst du untersucht und wir schauen ob du auch k�rperlich geeignet bist. Also los, komm mit!" Damit stand er auf und sie verlie�en das kleine B�ro.
Sie gingen den Gang hinunter zu einer weiteren T�r, hinter der ein Raum lag, der Johannes an die Arztpraxis erinnerte in die er �fter ging. Der Raum wurde fast komplett von einer gro�en Apparatur eingenommen. In dem Raum gab es eine weitere T�r die scheinbar zu einem Raum f�hrte in dem die Kontrolle der Apparatur lag. Dort w�rde wahrscheinlich auch der Tech-Adept sitzen der, sie kontrollierte dachte Johannes. "Setz dich und zieh dein Hemd aus!" sagte der Sergeant womit er auf die Sitzm�glichkeit vor der Apparatur deutete. Johannes setzte sich und nachdem er sein Hemd ausgezogen hatte, brachte der Sergeant einige Kontakte auf seiner Brust an. "Wir werden jetzt deine k�rperliche Verfassung kontrollieren, aber ich muss dir dazu ein Schmerzmittel verabreichen. Mach dir keine Sorgen es wird nichts passieren." Johannes war zwar etwas nerv�s, lie� den Sergeant aber alles machen was n�tig war und einige Minuten nachdem er das Mittel erhalten hatte, sank er in einen Halbschlaf. Er h�rte nur noch einzelne Ger�usche. Eine metallene Stimme die scheinbar �ber ihn redete.
"Psychotische Anlage, f�nf acht....Geschicklichkeit acht f�nf...."
Als er wieder v�llig bei sich war, sa� er wieder in dem kleinen B�ro dem Sergeant gegen�ber.
"Deine Ergebnisse sind hervorragend," begann der Sergeant. "So jemanden wie dich k�nnen wir gebrauchen. Hier ist deinen Bescheinigung. Melde dich in einer Woche von heute an bei der auf der Bescheinigung stehenden Ausbildungsstelle! Zeige dort diesen Schein, dann wird man dir weiterhelfen." "War das alles? Muss ich nicht mehr tun? Einen Eignungstest? Oder sollten ich nicht sagen was ich werden will?" Johannes war leicht schockiert von dem Tempo mit dem alles passierte, aber er war auch gl�cklich, dass man ihn genommen hatte. "Nein, das war alles, du kannst jetzt nach Hause gehen. Aber denk daran, auch ohne die Uniform bist du jetzt ein Soldat. Also viel gl�ck, Soldat!" "Danke!" Damit verlie� er ein wenig verdattert den Raum. Der Sergeant wies ihn noch an den Gang hinunter zur letzten T�r zu gehen dort w�rde er hinausgelangen. Dann drehte er sich um und entfernte sich mit eiligen Schritten. in der anderen Richtung.
Johannes ging zu der T�r und ging in den Gang dahinter es war der Raum in dem er am Anfang angekommen war. Er sah auch schon die anderen und auch sein Vater musste hier irgendwo sein. Aufgeregt ging er zu den anderen und musste verstellen das Kurt als einziger fehlte. Die anderen hatten ihn jetzt auch wahrgenommen und drehten sich zu ihm um. "Und hat man dich genommen? Uns haben sie alle genommen und das mit der selben Einheit scheint zu stimmen wir werden alle in der selben Ausbildungseinrichtung trainiert," quoll es aus Marius hervor. "Und wo ist Kurt?" fragte Johannes. "Den scheinen sie nicht genommen zu haben. Er war zumindest nicht hier, als ich herauskam," meinte John. Johannes wollte sich noch weiter mit seinen Freunden austauschen, aber da sah er seinen Vater und verabschiedete sich schnell von den anderen, die jetzt auch ihre V�ter suchen wollten.
Johannes schoss mit einem L�cheln auf seinen Vater zu. "Sie haben mich genommen. Ich bin jetzt Soldat." Sein Vater war nicht ganz so euphorisch aber auch er freute sich. "Gut, Sohn dann k�nnen wir ja nach Hause. Ich bin Stolz auf dich, dass du es geschafft hast." Vater und Sohn machten sich also so in ein Gespr�ch vertieft auf, um den Heimweg anzutreten. Eigentlich hatte Johannes gehofft dieses Mal mehr Zeit zu haben um die gigantische Eingangshalle der Meldestelle zu betrachten. Doch es sollte nicht sein und die Sicherheitskr�fte sorgten wieder daf�r, dass sie schnell das Geb�ude verlie�en, um den Flu� nicht zu st�ren. So konnte Johannes auch diesmal nichts von den vielen Wandgem�lden und Statuen genie�en, auf denen so viele Helden Des Imperiums abgebildet waren. Der Heimweg war f�r Vater und Sohn sehr angenehm. Sie unterhielten sich rege �ber das was nun vor Johannes lag. Wodurch der Heimweg auch sehr schnell zu Ende gebracht war.
Eine Woche
"Und hat man dich genommen." Johannes Mutter kam Johannes und seinem Vater aufgeregt entgegen. "Nat�rlich hat man ihn aufgenommen! Hattest du etwas anderes erwartet. Er ist schlie�lich unser Sohn," sagte Frank, Johannes Vater, mit gespielter Emp�rung. Johannes konnte der Umarmung seiner Mutter nicht mehr ausweichen und lie� sie �ber sich ergehen. "Mein kleiner Junge ist jetzt also Soldat. Ich kann es noch nicht fassen. In einer Woche wirst du weg sein." "Ja Mum, aber ich bin nicht f�r immer weg sein und h�r endlich auf mich mein kleiner Junge zu nennen. Ich bin kein Baby mehr." "Doch und du wirst immer mein kleiner Junge bleiben, aber kommt endlich rein. Wir k�nnen doch nicht alle warten lassen." "Wieso alle? Wer ist denn alles da?" fragte Johannes verwirrt. "Na, eben alle. Deine Onkel, deine beiden Tanten, deine Cousins, eben alle. Schlie�lich hast du heute Geburtstag und nun hast du dich auch noch gemeldet. Na nun geh aber." Johannes und sein Vater zogen sich noch schnell um w�hrend seine Mutter schon aufgeregt ins Wohnzimmer eilte, aus dem man schon genau so aufgeregte Stimmen h�rte.
Die Wohnung war dank des Vorarbeiterpostens recht gro�, so dass Johannes sein eigenes Zimmer hatte und sie ein gro�es Wohnzimmer hatten. Nachdem Johannes sich ein wenig bequemer angezogen hatte, die Orden trug er weiterhin, betrat er das Wohnzimmer, das in vollem Licht erstrahlte.
Alle Blicke richteten sich auf ihn. Es waren wirklich alle da, zehn an der Zahl, seine Eltern und Johannes nicht mitgerechnet. Als erstes reagierte sein Onkel Frank, der ihm auch das Gewehr geschenkt hatte. Es war ein korpulenter Man der stets Freundlich schien. Auch nach dem Tod seines Sohnes, der im Dienst f�r den Imperator sein Leben lie�, war er noch fr�hlich, von ihm hatte Johannes immer etwas zugesteckt bekommen, da der Onkel als Kaufmann viel Geld hatte. "Komm her Soldat! Herzlichen Gl�ckwunsch zum sechzehnten und zur erfolgreichen Rekrutierung." Damit schloss ihn sein Onkel in die Arme. Sein Onkel schien das Eis gebrochen zu haben. Alle gratulierten Johannes die Frauen k�ssten ihn und seine Cousins gaben ihm die Hand. Selbst Fred, der eigentlich immer auf Kriegsfu� mit Johannes gestanden hatte gratulierte. Als sich alle etwas beruhigt hatte brachte Johannes Mutter einige Teller mit Schnittchen und dann musste Johannes erst mal seine Geschenke auspacken. Jeder schien sich in Unkosten gest�rzt zu haben, um ihm etwas zu schenken. Er erhielt einiges an Geld, da scheinbar alle dachten es w�re das N�tzlichste. Johannes wunderte sich gleich, dass sein Onkel ihm noch nichts gegeben hatte. Er war sonst immer der erste der sein Geschenk ausgepackt sehen wollte. Doch sein Onkel schien auch jetzt da alle Geschenke ausgepackt waren keine Anstalten zu machen ein Geschenk auszupacken. Johannes wollte aber nicht unh�flich sein und nach all dem Geld nach noch mehr fragen, so wartete er ab.
Alle wollten mit Johannes reden, so dass dieser keine Ruhe fand und kaum zum Essen kam. Johannes wurde in k�rze von seinen kleinen Cousins belagert. "Wirst du ein Space Marine?" fragte sein kleinster Cousin Sven, der erst f�nf war. "Nein, ich gehe zur Imperialen Armee." "Aber vielleicht wirst du dann ja einem begegnen, wenn du das Universum bereist," stellte Julia, die Tochter von Clarissa seiner Tante m�tterlicherseits, fest. "Das k�nnte durchaus sein, aber erst mal muss ich noch ausgebildet werden. Ich bin ja noch nicht bereit f�r den Krieg im Namen des Imperators." "Wenn du einen siehst musst du mir das unbedingt erz�hlen. Sie sollen Engel sein." Sven war von der Idee fasziniert zu sein. "Dann wirst du also nur Schlammkriecher. Ich hatte auch nicht erwartet das man jemanden wie dich f�r was anderes gebrauchen k�nnte."
Damit hatte Fred wieder zu seiner alten Form zur�ckgefunden zu haben und da keine Erwachsener in der N�he war oder zuh�rte, wurde er deshalb auch nicht zur Rechenschaft gezogen. "Wenn ich Alt genug werde nehmen sie mich sicher bei den Marines auf, aber du bist halt nicht gut genug. Das tut mir wirklich Leid f�r dich."
"Ach das stellst du dir aber Leicht vor. Ein Space Marine muss viel intelligenter sein als du es werden kannst. Du bist viel zu bescheuert um je ein Marine zu werden und wenn sie deinen Lebenslauf �berpr�fen wirst du wahrscheinlich Latrinenschrubber." Lars lachte. Er war in Freds Alter und sie w�rden wohl beide in zwei Jahren zur Rekrutierung gehen, aber Lars stand immer hinter Johannes und gemeinsam hatten sie meistens die besseren Chancen gegen Fred.
Durch diese Bemerkung entbrannte ein Streit zwischen Fred und Lars, so dass Johannes die Chance nutzen konnte um einmal Ruhe zu bekommen w�hrend die beiden Streith�hne sich gegenseitig Beleidigungen an den Kopf warfen, stand Johannes auf und versuchte sich zur Toilette zu begeben, da er dort einen Moment Ruhe erwartete.