Portal <
Info/Impressum <
Team <
Forum <
 [ 252025/M3 ]
[ Suche | Einloggen | Kontakt ]
 




DER FALL VON VORDIA

Die Ultramarines bewegten sich im G�nsemarsch durch den Dschungel. Bis die Tyraniden vor einer Woche diesen Planeten angriffen war hier eine Savanne. Jetzt erkannten die Space Marines den Planeten aber nicht wieder. Irgendwie k�nnen diese Bestien einen Planeten in eine Dschungelwelt verwandeln. Grasland wird zu Wald. W�ste wird zu Dschungel. Selbst Eisplaneten k�nnen ein warmes Tropenklima bekommen. Aber das alles hat nur den Zweck den Planeten in k�rzester Zeit die N�hrstoffe zu rauben und dann einen toten Planeten zu hinterlassen auf dem gar nichts mehr gedeiht. Nicht einmal primitivste Mikroorganismen bleiben �brig. Alles wird in einer wahnsinnigen Orgie aufgefressen und vernichtet. Es gab keine M�glichkeit den Vorgang der auf diesem Planeten stattfand zu stoppen oder wenigstens zu verlangsamen. Wenn ein Planet sich bereits so ver�nderte war es bereits zu sp�t. Das einzige was man in dieser Phase noch tun konnte war, den Planeten versuchen zu verlassen. F�r die 46 Space Marines war es aber bereits zu sp�t. Sie hatten die Tyraniden lange genug aufgehalten um den letzten Kolonisten eine Chance zu geben in die Landungsschiffe zu gelangen. Sie mussten sogar eines ihrer Thunderhawks zur Verf�gung stellen, da mehrere Rotten einen zivilen Transporter st�rmten. Sie da raus zu holen h�tte zu viel Zeit und M�nner gekostet. Der Autopilot des Transportes wurde gestartet und als er in der Luft war sofort von den Flugabwehrgesch�tzen zerst�rt. Also wurde die letzte M�glichkeit der Marines zu entkommen den Zivilisten freiwillig zur Verf�gung gestellt. Nachdem die letzten Transporter gestartet waren wollten sich die Ultramarines in den Raumhafen zur�ckziehen um den Tyraniden wenigstens einen hohen Blutzoll abzuverlangen wenn sie den Raumhafen st�rmen wollten. Aber die Tyraniden waren bereits im Inneren und so zogen sich die Marines in den nahen Dschungel zur�ck. Bald w�rden die Liktoren ihre Spur aufgenommen haben und dann w�rde das warten der Space Marines ein Ende haben. Pl�tzlich wurde Seargent Morte, der ganz vorne marschierte, in einer Dreckfont�ne in die Luft geschleudert und von einem gro�en, roten, schlangen�hnlichen Monster am St�ck verschluckt. Es zischte einmal und grub sich dann sofort wieder in den Boden, nur um an einer anderen Stelle wieder herauszubrechen und mit seinen Sichelklauen zwei Space Marines, die sich in der Mitte befanden in gehacktes zu verwandeln. Bruder Samuel richtete seinen Bolter auf das Ding. Aber bevor er abdr�cken konnte sp�rte er einen heftigen Schlag ins Kreuz und sah einen blutigen Spr�hnebel vorn aus seiner Brust hervorsprudeln. Als er nach unten sah konnte er gerade noch erkennen wie eine Sichelklaue fast einen halben Meter aus seiner Brust hervortrat und schon wieder im Begriff war sich zur�ckzuziehen. Er fiel nach hinten um und konnte eine gigantische Tyranidenkreatur erkennen die �ber ihm aufragte. Aber er starb nicht sofort. Er konnte seinen K�rper von der Brust abw�rts nicht mehr sp�ren oder bewegen da sein R�ckgrat durchtrennt war. Er konnte nur noch daliegen und hilflos mitanh�ren wie die letzten seiner Br�der von diesen Bestien abgeschlachtet wurden...

Der Liktor roch das Blut des blauen K�fers den er gerade von hinten durchbohrt hatte. Diese Wesen waren mit nichts vergleichbar was den Tyraniden jemals untergekommen war. Sie hatten einen fast identischen Genstrang wie die Beute die in den fliegenden Maschinen entkommen waren. Aber nur fast. Irgendwie waren sie wiederstandsf�higer als die anderen und au�erdem hatten sie einen extrem harten Chitinpanzer der nur sehr schwer zu durchdringen war. Oft hackten und schlugen die Tyraniden nach den K�fern aber glitten entweder an der Panzerung ab oder drangen nicht tief genug ein um das Fleisch im inneren zu verletzen. Das war in den meisten F�llen fatal f�r den Tyraniden da diese K�fer zwar nicht so schnell, daf�r aber sehr stark waren. Das bedeutete dann meistens das Ende f�r die kleinen Tyranidenkreaturen und f�r die gro�en wenn mehrere dieser merkw�rdigen Wesen anwesend waren. Dies war aber nicht oft der Fall, und wenn doch war es nicht weiter tragisch da die Absorber die Toten auffressen und die Kreatur zweimal ersetzt werden konnte. Irgendwann w�rde auch diese Galaxie vollkommen leer sein und Ordnung w�rde in das Chaos gebracht. Der Rote Schrecken griff sich einen weiteren Space Marine und schluckte ihn runter. Die Marines wehrten sich verzweifelt und erschossen so viele Kreaturen wie m�glich, aber es machte den Anschein f�r jede Kreatur die fiel kamen zwei neue um ihren Platz einzunehmen und einen weiteren Space Marine zu t�ten. Dort enthauptete ein Tyranidenkrieger einen, hier wurde ein anderer von ein paar Hormaganten in einen blutigen Haufen verwandelt. Von den 46 am Anfang waren nach 10 Minuten nur noch 20 �brig. Einer der Sturmtrupps konnte eine Rotte Termaganten vernichten. Der Tod seiner kleinen Br�der erregt aber die Aufmerksamkeit eines Carnifex und die Boltpistolen und Kettenschwerter konnten nicht viel gegen den Giganten ausrichten der mit einem Schlag 4 Marines halbierte und den letzten gegen einen Baum warf. Der schwere Schlag machte den Menschen f�r kurze Zeit benommen und er konnte von den Termaganten die ihn jetzt angriffen nur ein paar erschlagen bevor sie ihn zerrissen. Der Kommandant zerteilte mit seinem Energieschwert einen Venator von oben bis unten und erschoss aus k�rzester Entfernung einen Symbionten mit seiner Plasmapistole. Sie w�rden ihn fr�her oder sp�ter kriegen, das wusste er, aber noch war es nicht so weit. Von den Space Marines waren nur noch er und vier weitere �brig. Ein Liktor spie�te einen von ihnen mit seiner Sichelklaue auf und zerriss ihn mit seinen Zangenkrallen in zwei Teile. Ein weiterer wurde von einer Bios�ure Sporenmine zersetzt und der n�chste von einem S�urespucker. Der letzte konnte noch einen Treffer bei dem Roten Schrecken landen wurde aber unbeeindruckt von diesem einfach verschlungen. Der Kommandant starb als letzter durch einen Symbionten der ihn unerwartet von hinten ansprang und ihm das Genick herausriss.

Der letzte Mensch auf diesem Planeten war tot. Die H�lfte der Transporter konnte entkommen w�hrend die andere H�lfte von Schwarmschiffen der Tyraniden abgefangen und geentert wurde oder einzelne Tyranidenkreaturen mit den Kolonisten in die Schiffe gelangten und dort ein Gemetzel verursachten. In einer Woche w�rde dieser Planet vor Leben strotzen nur um in einem Jahr bereits ein luft- und lebloser Stein zu sein der seine Bahn um eine kleine Sonne zieht. Das Chaos des unorganisierten Lebens w�rde auf dieser Welt abgeschafft. Das ist das Ziel der Tyraniden. Die Zerst�rung des Chaos und die Einf�hrung einer Ordnung die vom Schwarmbewusstsein gelenkt wird. Keine Kriege, kein Leid. Nur Harmonie im Universum. Aber ist das der richtige Weg?



Urheberrecht: Timo Feigel, 2001



Bewerte diesen Beitrag:

 




www.sphaerentor.com
[ Copyright © 2001 by Tobias Reinold & Huân Vu | Alle Rechte vorbehalten ]
Impressum | Datenschutz
 
>